Fitschen auf Rang 14, Hahner Achte
Topfavorit Mutai gewinnt Berlin-Marathon
Nach 2:04:15 Stunden überquerte Mutai erschöpft, aber dennoch zufrieden als Erster die Ziellinie am Brandenburger Tor. Auch wenn letztlich nur 37 Sekunden zu einer neuen Bestmarke fehlten. "Ich hatte eine Chance, habe dann aber Probleme mit meinen Beinen bekommen. Ich bin aber absolut glücklich mit dieser Zeit", sagte der Kenianer.
Dicht gefolgt und nur mit einer Sekunde Rückstand kam dessen Landsmann Dennis Kimetto bei seiner Marathon-Premiere als Zweiter ins Ziel. Und auch der verbliebene Podestplatz ging an einen Kenianer. Geoffrey Kipsang sicherte sich in 2:06:12 Stunden den dritten Rang. Insgesamt feierte die afrikanische Läufernation gar einen Achtfach-Erfolg.
Der Deutsche Jan Fitschen beendete die 42,195 Kilometer in persönlicher Bestzeit. Der Wattenscheider, der 2006 Europameister über 10.000 Meter wurde, benötigte 2:13:10 Stunden und verbesserte sich somit um zweieinhalb Minuten.
Siegerin im Frauen-Wettbewerb wurde Aberu Kebede aus Äthiopien. Die Gewinnerin von 2010 feierte in persönlicher Bestzeit von 2:20:30 Stunden ihren zweiten Sieg in Berlin und verwies ihre Teamkollegin Tirfi Tsegaye (2:21:19) sowie die Ukrainerin Olena Shurhno (2:23:32) auf die weiteren Plätze. Beste Deutsche Läuferin war Anna Hahner auf Rang acht (2:30:37).
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