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16.09.2012, 17:43

Freischwimmer-EM: DSV holt viermal Edelmetall

Waschburger poliert deutsche Bilanz auf

Dreimal Silber, einmal Bronze. So lautet die erfreuliche Bilanz der deutschen Langstreckenschwimmer bei der Europameisterschaft im italienischen Piombino. Ein positives Resultat, welches allen voran Andreas Waschburger, der dreimal Edelmetall holte, zu verdanken ist.

Andreas Waschburger
Sammelte drei Medaillen: Andreas Waschburger.
© imago Zoomansicht

Der Deutsche Schwimmverband (DSV) kann ein positives Fazit ziehen. Einzig Gold fehlte in der Medaillensammlung zum vollendeten Glück. Am Samstag sorgte Andreas Waschburger mit Platz zwei über fünf Kilometer für das vierte DSV-Edelmetall. Zugleich war es seine dritte nach Silber über zehn Kilometer und Bronze im Team-Wettbewerb über fünf Kilometer zusammen mit dem Olympia-Zweiten Thomas Lurz und der Mainzerin Angela Maurer. Die Olympia-Fünfte Maurer hatte über zehn Kilometer ebenfalls Silber gewonnen.

"Nach einer langen Saison mit Olympischen Spielen als Höhepunkt, haben wir uns hier ordentlich verkauft", lautete das Fazit von Stefan Lurz als zuständigem DSV-Bundestrainer im Freiwasserschwimmen. "Wir hätten gerne Gold gehabt, das hat nicht geklappt, aber wir können erhobenen Hauptes nach Hause fahren." Großes Lob gab es von ihm für den Saarbrücker Waschburger, der überhaupt erstmals Medaillen bei einer internationalen Meisterschaft ergatterte.

Angesichts der Weltcup-Rennen in Hongkong (7. Oktober) und Shantou in China (14. Oktober) verzichteten Maurer und Waschburger wegen leichter Blessuren auf einen Start am Sonntag über die abschließenden 25 Kilometer. Auch der Wiesbadener Christian Reichert meldete sich wegen eines verdrehten Nackens ab. Thomas Lurz war bereits am Samstagabend wegen Sponsorenterminen nach Hause geflogen. Die Wiesbadener Alexander Studzinski und die Berlinerin Josephine Paschke sprangen zwar ins Wasser, mussten aber aufgeben.

Den Titel über die 25 Kilometer holte sich der bulgarische Weltmeister Petar Stoychew, bei den Frauen setzte sich wie im Vorjahr Alice Franco aus Italien durch. Die fünf Kilometer am Samstag hatte der Russe Kirill Abrossimow für sich entschieden. Er hatte auch schon über zehn Kilometer gesiegt. Die Italienerin Rachele Bruni verteidigte über die fünf Kilometer ihren Titel erfolgreich.

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