Gummersbach: Schock bei der Niederlage gegen den Liga-Primus
Mahé sagt für vier Monate Ade
"Ein großes Kompliment an meine Mannschaft. Wir hatten uns vorgenommen, alles von uns zu geben, und das hat das Team auch perfekt umgesetzt", stellte Kurtagic nach dem Spiel fest. Leider musste er aber anfügen, dass "mit unserem dünnen Kader am Ende die Kraft" ausging.
Und genau hieraus kristallisiert sich die aktuelle Krux der Gummersbacher. Bereits vor dem Spiel musste der angestammte Spielmacher Christoph Schindler passen. Der Regisseur erlitt einen Bänderriss im Ellenbogen und muss etwa drei Wochen pausieren.
Im Spiel gegen die Löwen folgte dann für die Blau-Weißen prompt die nächste Hiobsbotschaft - und es traf den nächsten Spielmacher. Kentin Mahé war bei einer Defensivaktion nach rund 15 Minuten hart weggeknickt. Die Diagnose von Dr. Jochen Viebahn: "Sprunggelenksfraktur und Syndesmosebandruptur." Der Arzt operierte den 21-jährigen französischen Nationalspieler noch am Samstag und taxiert die Ausfallzeit auf vier Monate. Das berichtet die "Kölnische Rundschau".
Am Sonntag (17.30 Uhr) beim TSV Hannover-Burgdorf kommt es dann wahrscheinlich wieder auf den 18 Jahre jungen Nemanja Mladenovic an, der nach dem Mahé-Ausfall im Spiel gekonnt die Gummersbacher Geschicke lenkte.
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