MSN Sport
25.10.2012, 12:52

Reaktion von Montpellier unsicher

Kontaktsperre aufgehoben: Teilerfolg für Karabatic

Nikola Karabatic darf wieder auf das Handball-Parkett zurückkehren. Der unter Betrugsverdacht stehende Franzose erzielte einen juristischen Teilerfolg, seine Kontaktsperre zu Mitarbeitern seines Klubs Montpellier AHB wurde am Donnerstag aufgehoben. Auch seine Mitspieler dürften theoretisch wieder mitwirken. Ob das passieren wird, steht aber auf einem anderen Blatt.

Nikola Karabatic
Im Fokus der Medien: Nikola Karabatic vor dem Gerichtssaal Mitte Oktober.
© picture alliance Zoomansicht

Dem Protest gegen die richterlichen Auflagen wurde von einem französischen Berufungsgericht stattgegeben. "Das ist ein riesiger Paukenschlag, eine völlige Blamage für die Justiz", fand Karabatic-Anwalt Luc Abratkiewicz: "Ich bin der Meinung, dass sich dieses Verfahren in Luft auflösen wird."

Wie sein Klub nun reagieren wird, bleibt abzuwarten. Weil Montpellier seinen Spielern nach französischem Recht nur in einem persönlichen Gespräch fristlos kündigen darf, wäre der Weg dafür durch die aufgehobene Kontaktsperre nun frei. Vereinspräsident Rémy Levy hat mit dem ebenfalls des Betrugs beschuldigten Dragan Gajic bereits ein Kündigungsgespräch für den 7. November anberaumt. Dessen Auflagen waren am vergangenen Freitag aufgehoben worden. Karabatic könnte ein ähnliches Schicksal erleiden.

Karabatic, weitere Spieler und Angehörige haben am 12. Mai im Auswärtsspiel beim abstiegsgefährdeten Klub Cesson Rennes mit Wetten auf einen Halbzeitrückstand viel Geld kassiert. Es besteht der Verdacht, dass die betroffenen Akteure das Spiel manipuliert haben.

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