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16.01.2010, 21:41

Gruppe C: Zittersieg für Nigeria

Pharaonen folgen Drogba & Co.

In der Gruppe C des Afrika-Cups ging es für Nigeria nach der 1:3-Auftaktniederlage gegen Ägypten bereits um alles: Und die Super Eagles erfüllten die Pflichtaufgabe gegen Benin - auch wenn es nur zu einem Zittersieg reichte. Den Viertelfinaleinzug und den Gruppensieg perfekt gemacht hat Ägypten mit einem 2:0-Erfolg über Mosambik. Die Pharaonen folgen somit der Elfenbeinküste in die Runde der letzten Acht.

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Mohamed Zidan
In der Gruppe bestanden: Mohamed Zidan und Ägypten stehen im Viertelfinale.
© imago Zoomansicht

Die deutlich besser Mannschaft war Ägypten bereits in der ersten Hälfte, Zählbares sprang für die Pharaonen, mit dem Dortmunder Mohamed Zidan an Bord, allerdings nicht heraus. Dazu musste Mosambik mithelfen. In der 47. Minute grätschte Dario Khan das Leder nach einer Hereingabe von rechts ins eigene Tor. Ägypten dominierte auch im weiteren Verlauf die Partie - und setzte den sehenswerten Schlusspunkt in der 81. Minute. Der eingewechselte Mohamed Nagy Gado, bereits beim 3:1 gegen Nigeria nach seiner Hereinnahme erfolgreich, stach erneut zu. Sein klasse Volleydrehschuss aus 16 Metern landete im Tordreieck.

Der vorzeitige Gruppensieger kann somit im letzten Gruppenspiel gegen Benin Kräfte schonen. Neben Ägypten steht auch die Elfenbeinküste bereits in der Runde der letzten Acht.

Yakubu sichert Nigeria den Sieg

Ayegbeni Yakubu
Matchwinner für Nigeria: Ayegbeni Yakubu behielt die Nerven.
© picture alliance Zoomansicht

Glänzen konnte Nigeria wahrlich nicht beim zweiten Gruppenspiel gegen Benin. Letztlich zählt das Ergebnis: Mit 1:0 setzten sich die Super Eagles durch - Ayegbeni Yakubu vom FC Everton verwandelte in der 42. Minute einen Handelfmeter und wahrte seinem Team die Chance auf das Viertelfinale.

Danach begann aber das große Zittern beim zweimaligen Turniersieger, für den der Hoffenheimer Chinedu Obasi in der Startelf stand. Benin hatte Pech bei zwei Lattentreffern durch Nouhoum Kobena und Stephane Sessegnon.

Afrika-Cup

"Wir haben ein hartes Match erwartet und das hat uns geholfen, unser Selbstvertrauen zu stärken", so Nigerias umstrittener Trainer Shuaibu Amodu. "Wir wussten, was wir zu tun hatten. Wir haben gut gespielt und das Spiel verdient gewonnen", fand Chelsea-Profi John Obi Mikel. Der Wolfsburger Obafemi Martins saß erneut nur auf der Bank. Immerhin war das Rätselraten um den 25 Jahre alten Angreifer, der Angola Mitte der Woche verlassen hatte, vor dem Abpfiff beendet. "Er war in London, um einen Gerichtstermin wahrzunehmen", so Nigerias Pressesprecher Peterside Idah der BBC.

Im abschließenden Spiel gegen Mosambik können die Super Eagles den Viertelfinaleinzug mit einem Unentschieden perfekt machen.

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