Hannover: Sportdirektor nimmt die Arbeit auf
Schmadtke meldet sich zurück
Bis Jahresende soll Schmadtke halbtags arbeiten, langweilig dürfte es ihm dabei nicht werden. "Die Vertragsverlängerungen mit Profis und Trainer Mirko Slomka sind die nächsten Ziele", sagte Schmadtke. "Eine Prioritätenliste möchte ich aber nicht nennen."
Trotzdem ist klar, dass die Gespräche mit Slomka wohl am dringlichsten sind. Der Vertrag des Trainers läuft im Sommer 2013 aus. Dabei hat der Coach die Argumente auf seiner Seite, seine Mannschaft ist bestens in die neue Spielzeit gestartet. Nach sieben Pflichtspielen in der Bundesliga (2), in der Europa League (4) und im DFB-Pokal (1) stehen für Hannover sechs Siege, ein Unentschieden, eine Tordifferenz von 27:7 und teilweise grandiose Auftritte wie beim 4:0 in Wolfsburg zu Buche. Eine beeindruckende Bilanz, die natürlich auch Schmadtke in seiner Auszeit registriert hat.
"Alle haben einen guten Job gemacht, ein Eingreifen war nicht nötig", erklärte der gut gelaunte 96-Manager. "Anscheinend brauche ich nicht unbedingt da zu sein und kann über längere Zeit wegbleiben."
Frage der Woche
Klubboss Martin Kind möchte unbedingt an Schmadtke und Slomka festhalten. Die beiden sind zwar nicht immer einer Meinung, müssen das aber auch nicht sein. Die "zielführende Arbeit" des Duos ist das, was dem Geschäftsmann Kind ganz besonders gefällt. "Ihnen gehört bei uns die Zukunft", sagte Kind. Schmadtke hat bei den Niedersachsen im Gegensatz zu Slomka einen unbefristeten Vertrag, den wird Slomka mit Sicherheit nicht bekommen.
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