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18.11.2009, 15:24

Hamburg: Geldstrafe für Labbadia

Petric ist wieder am Ball

Mladen Petric am Ball. Das hat es seit sechs Wochen nicht mehr gegeben. Heute Morgen aber hat der kroatische Nationalspieler nach seiner Sehnenverletzung im rechten Sprunggelenk mit anschließender Operation das Training beim Hamburger SV wieder aufgenommen - mit Ball! Ein Comeback des Angreifers noch vor dem Ende der Hinrunde ist unwahrscheinlich. Auszuschließen ist es nicht.

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HSV, Bundesliga: Dem Comeback ein großes Stück näher: Hamburgs Mladen Petric trainiert wieder mit Ball.
Dem Comeback ein großes Stück näher: Hamburgs Mladen Petric trainiert wieder mit Ball.
© imago Zoomansicht

Mladen Petric absolvierte eine finale Untersuchung in Basel am lädierten Band. Nachdem diese positive Kunde brachte, stieg der Angreifer am Mittwoch mit großer Freude wieder ins Training ein. "Es ist schön, wieder am Ball zu sein. Ich mache mir aber jetzt keinen unnötigen Druck und will erst zu einhundert Prozent sicher gehen, dass ich so weit bin, bevor ich zurückkehre", sagte der kroatische Nationalspieler.

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Petric, der in dieser Spielzeit in acht Bundesligaspielen drei Tore erzielte und ein weiteres direkt vorbereitete, hatte sich beim 3:1-Auswärtssieg der Hamburger Anfang Oktober bei Hertha BSC eine Sehnenverletzung (exakt: Führung der sogenannten Peroneussehne) im rechten Sprunggelenk zugezogen und war anschließend in Basel operiert worden. Der Ausfalle des Kroaten wog doppelt schwer, weil sich sein Sturmpartner Paolo Guerrero zuvor einen Kreuzbandriss zugezogen hatte.

Wenn der Heilungsverlauf bei Petric weiter so gut voranschreitet, ist sogar ein Bundesliga-Comeback des 28-jährigen Angreifers bereits im abschließenden Hinrundenspiel am 20. Dezember gegen den Erzrivalen Werder Bremen möglich.

Labbadia muss zahlen

HSV-Trainer Bruno Labbadia wurde derweil vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zu einer Geldstrafe von 6000 Euro verurteilt. Labbadia hatte in der 86. Minute des Bundesliga-Spiels bei Hannover 96 (2:2) am 8. November nach einer Strafstoß-Entscheidung gegen den HSV seine Coaching-Zone verlassen, lautstark reklamiert und sich dabei unsportlich zum Schiedsrichter-Team geäußert, wie es in einer DFB-Mitteilung heißt. Daraufhin hatte ihn Schiedsrichter Jochen Drees (Mainz) aus dem Innenraum des Stadions verwiesen. Labbadia hat dem Urteil zugestimmt.

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