MSN Sport
01.12.2012, 16:12

Überblick: Stuttgarter Kickers beenden Sieglos-Serie

VfL patzt, die Preußen rücken heran - KSC klettert

Mit dem 20. Spieltag wurde in der 3. Liga die Rückrunde eingeläutet. Tabellenführer Osnabrück ließ in Dortmund zwei Punkte liegen, Verfolger Münster verkürzte den Rückstand, während Bielefeld kein Kapital daraus schlagen konnte. Gewinner des Spieltags ist der KSC, der nach dem 5:2 über Heidenheim schon Dritter ist. Schlusslicht Darmstadt entführte am Freitag einen Zähler aus Unterhaching.

Erfolgsgaranten: Die KSC-Torschützen Jan Mauersberger (li.) und Koen van der Biezen.
Erfolgsgaranten: Die KSC-Torschützen Jan Mauersberger (li.) und Koen van der Biezen.
© Getty Images Zoomansicht

Neun Partien des ersten Rückrundenspieltages wurden am Samstagnachmittag angepfiffen. Doch die Akteure ließen es mehrheitlich erst einmal ruhig angehen: Ganze sieben Partien blieben bis weit in die zweite Hälfte hinein torlos. Nicht so der badisch-schwäbische Vergleich zwischen Karlsruhe und Heidenheim. Die beiden Aufstiegsaspiranten lieferten sich eine temporeiche und für Drittligaverhältnisse hochklassige Partie, in der die Gäste den zuvor siebenmal in Folge siegreichen Karlsruhern alles abverlangten. Die FCH-Führung drehte van der Biezen kurz nach Wiederbeginn zur KSC-Führung. Nach Schnatterers Ausgleich per Handelfer hatten die Badener die passende Antwort: Abwehrchef Mauersberger sorgte postwendend für die erneute Führung der Kauczinski-Elf. Als dann auch die Karlsruher einen Elfmeter zugesprochen bekamen und Calhanoglu zum 4:2 verwandelte, war die Partie entschieden - der KSC gewann letztlich mit 5:2 auch die achte Begegnung in Serie und arbeitet sich immer weiter an die Spitze heran.

Traditionsreiche Klubs trafen sich auf dem Aachener Tivoli, wo die Alemannia den Tabellendritten Bielefeld empfing. Die Wege werden sich aufgrund der Aachener Insolvenz trennen, auf dem Platz war die Alemannia allerdings überhaupt nicht unterlegen. Die Truppe von Trainer René van Eck zeigte sich sehr agil und stellte das bessere Team. Als die Bielefelder dennoch im zweiten Durchgang durch Hille in Front gingen, demonstrierten die Alemannen, dass auch die Moral stimmt: Leipertz glich nur zwei Minuten später aus. Die Aachener suchten weiter den Weg nach vorne und belohnten sich für den couragierten Auftritt. Nach einer schönen Kombination war wieder Leipertz zur Stelle und traf zum 2:1 für die Hausherren, die damit nach sieben erfolglosen Anläufen wieder einen Sieg einfuhren.

BVB-Youngster lassen den Herbstmeister stolpern

Beim BVB II erwartete den Herbstmeister VfL Osnabrück eine sehr unangenehme Aufgabe. Beim Tabellen-18. wäre schließlich alles andere als ein Dreier ein Rückschlag. Doch die Wollitz-Elf schien auf einem guten Weg, als Costa in der 54. Minute den Spitzenreiter in Führung brachte. Die hielt jedoch nicht lange: Hübner erzielte in seinem 40. Drittliga-Spiel seinen ersten Treffer und verschaffte dem Liga-Primus damit einen Stotterstart in die Rückrunde.

Die zweite U 23 - der VfB - blieb in Saarbrücken zum vierten Mal in Folge ungeschlagen. Mit dem 0:0 trennten sich die Kontrahenten im sechsten Aufeinandertreffen bereits zum vierten Mal remis. Dabei kann der FCS als Erfolg verbuchen, den VfB-Topstürmer neutralisiert zu haben: In den vorangegangenen sechs Partien hatte Benyamina jedes Mal getroffen und insgesamt acht Tore erzielt.

Mast wartet bis zur letzten Minute

Maximilian Ahlschwede und Dennis Mast (re.)
Hier gegen Maximilian Ahlschwede Zuschauer, später Matchwinner: Halles Dennis Mast (re.).
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Die Verletzung von Maik Wagefeld sorgte in Halle für schlechte Stimmung, schließlich steht der erfahrene Mittelfeldspieler für Torgefahr. Bei den Kickers Offenbach musste es also auch ohne ihn gehen - und es ging gut. In einer ereignisarmen Partie setzte Mast den Big Point in der 90. Minute. Mit dem 1:0 sammelt der HFC wichtige Punkte im Abstiegskampf, Offenbach kassiert die dritte Pleite in Folge.

Auf Angreifer Janjic konnte sich wieder einmal der SV Wehen Wiesbaden verlassen. Beim Gastspiel in Erfurt sorgte der 26-Jährige mit seinen Saisontoren Nummer acht und neun dafür, das die Hessen einen Punkt aus Thüringen mitnahmen und ihren Titel als "Remis-Könige" untermauerten: Im 20. Spiel teilte sich der SVWW zum 13. Mal die Zähler! Dieses 2:2 darf die Vollmann-Elf aber als Punktgewinn verbuchen, schließlich drohte nach den Gegentoren von Ströhl und Pfingsten-Reddig bereits eine Niederlage.

Tabellenrechner 3.Liga

Einen Erfolg gab der Chemnitzer FC bei Babelsberg aus der Hand. Nach Försters Führungstreffer führten die Sachsen bis weit in die Nachspielzeit. Doch dann packte Kragl den Hammer aus und jagte das Leder aus der Distanz zum 1:1-Ausgleich in die Maschen.

Münster kann's auch ohne Taylor

Preußen Münster kann auch ohne seinen Torjäger Taylor gewinnen, wie der SCP gegen Burghausen unter Beweis stellte. Bischoff stand nach überstandener Verletzung wieder in der Startformation und avancierte zum Matchwinner. Per direktem Freistoß traf er zum 1:0, in der Endphase nutzte Königs einen Konter zum 2:0 - und damit zur Entscheidung. Durch den Sieg rücken die Preußen wieder auf Schlagdistanz an den Erzrivalen Osnabrück heran.

Große Verletzungssorgen begleiteten Hansa Rostock auf den Gang nach Stuttgart ins GAZi-Stadion. Sieben Spieler fehlten Trainer Marc Fascher, der im Laufe der zweiten Hälfte auch Neuverpflichtung Rilke zum Einsatz brachte. Doch auch der konnte die Pleite in Schwaben nicht verhindern. Grüttner und Leutenecker trafen zum verdienten 2:0-Erfolg der Stuttgarter Kickers, die damit unter Interimscoach Guido Buchwald die Sieglos-Serie beenden: Sieben Spiele hatte sich der Aufsteiger vergeblich gemüht.

Zimmermans Doppelpack reicht Darmstadt nicht

Darmstadts Preston Zimmerman
Doppeltorschütze: Darmstadts Preston Zimmerman.
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Zum Kick-Off der Rückrunde stand am Freitag die Partie zwischen der SpVgg Unterhaching gegen Schlusslicht SV Darmstadt 98 auf dem Programm. Das bayerische Überraschungsteam verpasste dabei den Sprung auf einen Aufstiegsplatz. Die "Lilien" gingen zweimal durch Zimmerman in Führung, zweimal hatte der formstarke Niederlechner die Antwort parat. Das 2:2 markierte er in der Nachspielzeit mit seinem achten Saisontor. Bitter für Darmstadt, das bis zur 92. Minute die Abstiegsränge verlassen hatte. Nichts wurde es zudem mit dem ersten Auswärtssieg für die Elf von Trainer Jürgen Seeberger.

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