Dresden: Nur 13 000 Zuschauer im Stadion
Forts Stammplatz wackelt
Bei der Saison-Heimpremiere gegen 1860 München allerdings wird im Glücksgas-Stadion deutlich weniger von der sonst üblichen Stimmung zu spüren sein, weshalb Trainer Ralf Loose der Partie auch mit gemischten Gefühlen entgegenblickt: "Leider müssen wir unter schwierigen Bedingungen in dieses erste Heimspiel gehen."
Weil Chaoten nach dem Saisonfinale beim FSV Frankfurt (1:1) den Platz gestürmt hatten, durften laut DFB-Urteil nur 13 000 personalisierte Sitzplatz-Tickets an Dynamo-Fans verkauft werden. Die Stehplatz-Ränge bleiben komplett leer. Der finanzielle Schaden für die ohnehin klammen Sachsen beläuft sich auf knapp 200 000 Euro.
Sportlich indes haben die Dresdner schon reichlich und vornehmlich gute Erfahrungen vor halbleeren oder gar leeren Rängen gemacht. Bislang gab es zwei Dynamo-Heimspiele mit einem Teilausschluss der Fans, beide gewann Dresden. Die beiden Geisterspiele in der vergangenen Saison in Rostock (2:2) und gegen Ingolstadt (0:0) endeten remis.
Nach dem Fehlstart in Bochum (1:2) erwägt Loose die Umstellung auf ein 4-2-3-1. In diesem Fall würde Pavel Fort (29), der in der letzten Saison 25 Einsätze hatte und fünf Tore erzielte, seinen Platz in der Startelf einbüßen.
Oliver Hartmann
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