NHL beschuldigt Gewerkschaftsboss Fehr
Trotz Missstimmung: Zähes Ringen führt zu Annäherung
"Nach den Vorschlägen, die wir gemacht haben, dachten wir eigentlich, wesentlich näher an einer Einigung zu sein. Nun hat die NHL uns gesagt, dass wir immer noch sehr, sehr weit auseinanderliegen", sagte der Verhandlungsführer der Spielergewerkschaft, Donald Fehr. Zuvor hatten beide Seiten am Donnerstag und Freitag gegenseitig Angebote ausgetauscht, fanden dabei aber weiterhin nur wenig Gemeinsamkeiten. Zwar näheren sich beide Parteien in den meisten finanziellen Fragen weiter an. Noch immer besteht aber insbesondere über die Frage Uneinigkeit, ob alle aktuell laufenden Spielerverträge ohne Abzüge bis zum Ende ihrer Laufzeit ausgezahlt werden.
Am Freitag verschärfte sich dann zudem die Tonlage zwischen beiden Lagern. So warf die Eignerseite Fehr vor, die Spieler nicht korrekt über alle Details der Angebote der Liga informiert zu haben. Die NHLPA dementierte dies energisch, Fehr bezeichnete die Vorwürfe sogar als lachhaft. Trotz der negativen Entwicklung ist indes nicht ausgeschlossen, dass noch am Wochenende neue Verhandlungenrunden folgen.
Im Streit zwischen den Spielern und den Teambesitzern geht es um eine Neuverteilung der Gesamteinnahmen von rund 3,3 Milliarden Dollar pro Jahr. Die Profis sind durch den sogenannten Lockout seit dem 15. September von den Teams ausgesperrt.
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