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23.11.2012, 21:04

Euroleague: Besiktas gewinnt mit 83:72 (36:42)

Bamberger brechen am Bosporus ein

"Es wird mit Sicherheit eine heiße Stimmung herrschen. Aber nachdem wir in Belgrad gespielt haben, bin ich sicher, dass wir unter solchen Umständen bestehen können", hatte Bambergs John Goldsberry vor dem schweren Spiel in Istanbul erklärt. Zunächst sah es am Bosporus dann auch so aus, als würde der Spielmacher Recht behalten. Ein Einbruch im dritten Viertel sorgte aber dafür, dass sich Besiktas letztlich doch noch durchsetzte.

Anton Gavel
Auch seine 21 Punkte reichten nicht aus: Anton Gavel.
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"Wir haben im Hinspiel (71:86) einfach nicht gut gespielt und Besiktas war sehr gut. Wir waren ziemlich enttäuscht und ich hoffe, wir spielen in Istanbul besser", hatte Bambergs Headcoach Chris Fleming erklärt und zugleich die Bedeutung der Partie betont: "Ganz klar ist das für beide Teams ein wichtiges Spiel." Vor dem Hexenkessel Istanbul hatten die Oberfranken aber keine Angst. "Es wird mit Sicherheit eine heiße Stimmung herrschen. Aber nachdem wir in Belgrad gespielt haben, bin ich sicher, dass wir unter solchen Umständen bestehen können", sagte John Goldsberry.

Zunächst macht es auch den Anschein, als könnten die Gäste Wort halten. Im ersten Viertel lieferten die Bamberger den Türken einen ausgeglichenen Fight - 18:18 stand es nach den ersten zehn Minuten. Und es kam noch besser, denn im zweiten Abschnitt legte der deutsche Serienmeister noch einen Gang zu und ging mit einem Sechs-Punkte-Vorsprung in die Halbzeit.

Allerdings mussten die Brose Baskets danach erfahren, dass man sich in der Euroleague im Grunde keine Schwächephase erlauben darf. Im dritten Viertel geriet das Spiel der Gäste ein wenig ins Stocken, während Besiktas zulegte - und plötzlich führten die Türken vor dem Schlussabschnitt mit acht Zählern. Das ließen sich die international erfahrenen Gastgeber nicht mehr nehmen und fuhren am Ende ein klaren 83:72 (36:42)-Sieg ein. Bester Werfer der Bamberger war Anton Gavel mit 21 Punkten, Patrick Christopher traf für die Hausherren einmal weniger.

Bamberg verharrt damit auf dem vierten Platz der Vorrundengruppe D, der für das Überstehen der Gruppenphase ausreicht. Allerdings beträgt der Abstand zu den Verfolgern Lietuvos Rytas Vilnius (Litauen) und Partizan Belgrad (Serbien) gerade mal einen Punkt.

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