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11.11.2012, 18:38

Exklusivität soll attraktiver machen

FIBA reformiert Welt- und Europameisterschaften

Basketball-Fans kamen bisher jedes Jahr in den Genuss eines Großturniers. Das wird zukünftig nicht mehr so sein. Wie die der Basketball-Weltverband FIBA mitteilte, wird es gravierende Änderungen im Format und auch im Kalender der Welt- und Europameisterschaft geben. Die wohl bedeutendste Änderung ist, dass die EM künftig alle vier Jahre und nicht wie bisher alle zwei Jahre ausgetragen wird.

Siggi
Darf sich künftig nur noch alle vier Jahre auf eine EM freuen: Siggi, Maskottchen des Deutschen Basketball Bundes DBB.
© imago Zoomansicht

Ab 2017 werden Europameisterschaften nur noch alle vier Jahre stattfinden. Ferner werden Weltmeisterschaften nicht mehr in geraden, sondern ab 2019 im Vierjahres-Rhythmus in ungeraden Jahren ausgespielt. Damit findet die Basketball-WM nicht mehr im gleichen Jahr wie die Fußball-Weltmeisterschaft und die olympischen Spiele statt, wovon sich die FIBA eine größere Aufmerksamkeit verspricht. "Das neue Wettbewerbsformat wird die Beachtung für die Weltmeisterschaft erhöhen, in dem diese in einem Jahr platziert wird, wo sie mehr Exklusivität genießt", erklärte die FIBA. Auch wurde das Teilnehmerfeld von bisher 24 auf 32 Nationalmannschaften aufgestockt.

Zudem wird es eine Qualifikation geben - derzeit werden die Tickets fast ausschließlich über die Platzierungen bei den Kontinental-Turnieren vergeben. Die Qualifikationsspiele sind für November 2017 sowie Februar, Juni, September und November 2018 und Februar 2019 geplant. Wie gewohnt qualifiziert sich der Weltmeister automatisch für die olympischen Spiele, alle anderen Teilnehmer werden in gesonderten olympischen Qualifikationsturnieren ihre Tickets lösen müssen.

Trotz der Streichung der Europameisterschaften wird sich durch die neuen Beschlüsse die Anzahl der Länderspiele aufgrund der zunehmenden Zahl von Qualifikationsturnieren vergrößern, was allerdings auch gewollt ist. "Die Nationalmannschaften sind in jedem Land die Lokomotiven im Basketball. Wir müssen ihre Rolle schützen und ausbauen", verteidigte FIBA-Generalsekretär Patrick Baumann die Beschlüsse.

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