NBA: Bulls und Spurs stark
Nowitzki rückt vor, Mavs rutschen ab, Heat in der Spur
Selbst eine zwischenzeitliche 15-Punkte-Führung reichte den Mavericks bei den Cavaliers nicht, um die nächste Niederlage in der NBA zu verhindern. Nach dem 88:91 sind die Texaner nur noch Achter im Westen, die Bilanz bleibt mit 14 Siegen und elf Niederlagen durchwachsen.
Nowitzki war dennoch mit 24 Zählern (plus acht Rebounds) bester Punktesammler auf dem Parkett, außer Jason Terry (17) kam aber kaum ein Gästespieler diesem Wert nahe. Ein 10:3-Lauf der Cavaliers beendete die Partie, vor allem Rookie Kyrie Irving (20 Punkte insgesamt) lief am Ende heiß. Auch Center Anderson Varejao (17 Punkte, 17 Rebounds) bekamen die Mavericks nicht in den Griff. "Ein Tier", nannte ihn Nowitzki, "er hat ein tolles Näschen für den Ball."
Darüber, dass er mit nun 23.154 Karrierepunkten in der ewigen Bestenliste auf Platz 22 vorrückte, konnte sich der Superstar aus Würzburg nicht wirklich freuen. "Es ist schlimm", sagte er über den nächsten Nackenschlag, "vor allem weil wir darauf nun für ein paar Tage sitzenbleiben." Das nächste Spiel für Dallas steigt nämlich erst am Mittwoch bei den Denver Nuggets. Mit 23 Punkten dort könnte Nowitzki übrigens auch an Adrian Dantley vorbeiziehen und den nächsten Meilenstein erreichen.
Parker-Gala gegen OKC
In der Southwest Division bleiben aufgrund der Mavs-Durststrecke die San Antonio Spurs klar das Maß aller Dinge, beim 107:96 über Western-Conference-Spitzenreiter Oklahoma City Thunder zeigte Tony Parker eine Gala: 42 Punkte (bei 29 Versuchen)! Fast schon nebenbei wurde der 29-Jährige auch noch zum besten Assistgeber in der Spurs-Geschichte.
In der Pacific Division enteilen die Los Angeles Clippers (107:81 bei den Washington Wizards) den Lakers weiter. Der Ex-Meister kassierte bei den Utah Jazz mal wieder eine Auswärtsniederlage. 87:96 hieß es - 71 Lakers-Punkte kamen von drei Akteuren: Kobe Bryant (26 Punkte), Pau Gasol (24) und Andrew Bynum (21).
Rose sofort hellwach
Im Osten haben die Chicago Bulls weiter die beste Bilanz, Derrick Rose (26 Punkte, 13 Assists) führte die Gastgeber zu einem ungefährdeten 113:90-Erfolg gegen die Milwaukee Bucks. Zur Pause hatten die Bulls schon 67 Zähler auf der Habenseite. Allein Rose hatte nach dem ersten Viertel schon 16 Punkte gesammelt.
Die Heat bleiben in der Spur
Titelkandidat Miami Heat bleibt in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA auf Erfolgskurs. Das Team um die Superstars LeBron James, Dwyane Wade und Chris Bosh gewann 95:89 gegen die Toronto Raptors und hat damit zehn der vergangenen zwölf Spiele gewonnen.
In der Eastern Conference liegt der Vizemeister mit einer Bilanz von 18 Siegen und sechs Niederlagen hinter den Chicago Bulls (20:6) auf dem zweiten Platz.
James war mit 30 Punkten bester Werfer der Heat, die Toronto in der Schlussphase noch einmal bis auf drei Zähler herankommen ließen und es spannend machten. Wade verbuchte 25 Punkte, DeMar DeRozan kam als Topscorer der Raptors auf die gleiche Ausbeute.
Alle Ergebnisse aus der Nacht:
Atlanta Hawks - Philadelphia 76ers 87:98
Indiana Pacers - Orlando Magic 81:85
Washington Wizards - Los Angeles Clippers 81:107
Cleveland Cavaliers - Dallas Mavericks 91:88
New York Knicks - New Jersey Nets 99:92
Detroit Pistons - New Orleans Hornets 89:87
Minnesota Timberwolves - Houston Rockets 100:91
Milwaukee Bucks - Chicago Bulls 90:113
San Antonio Spurs - Oklahoma City 107:96
Phoenix Suns - Charlotte Bobcats 95:89
Utah Jazz - Los Angeles Lakers 96:87
Sacramento Kings - Golden State Warriors 114:106 n.V.
Portland Trail Blazers - Denver Nuggets 117:97
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